Hallo lieber Leser, ich möchte mit diesen Beitrag einen kleinen Denkanstoß geben Porträts mal anders zu machen. Normalerweise fotografiere ich Porträts mit einer Belichtungszeit von mindestens 1/160 bzw. 1/250. Da ich mich beim Fotografieren häufig bewege würden Fotos bei einer längeren Belichtungszeit sehr wahrscheinlich unscharf werden. In den meisten Lehrbüchern steht nichts anderes.

Ich persönlich probiere gerne Dinge aus. Als ich Ende 2016 in New York war und mit Janine Portätsfotos auf der Straße gemacht hatte, kam mir die Idee, die Belichtungszeit als Gestaltungselement einzusetzen. Ich wollte Dynamik erzeugen und die Schnelllebigkeit von New York darstellen. Das Foto wurde mit einer Belichtungszeit von 1/13 aus der Hand mit einer Canon 5D Mark III und einem Sigma 35mm 1.4 Art aufgenommen. Und es ist knackscharf.

Du brauchst kein Stativ

Du braucht für solche Belichtungszeiten kein Stativ. Ich hatte die Kamera mit einer Hand von unten abgestützt und bevor ich den Auslöser gedrückt hatte langsam ausgeatmet. Wie man es bei den Scharfschützen in Kriegsfilmen sieht. Das hilft um ruhig zu sein. Ich muss zugeben, dass ich solche Fotos sehr selten mache und es war ein Zufall als mir die Idee kam. Dieser Beitrag soll nicht nur für Dich ein Denkanstoß sein sondern auch für mich, das ich solche Experimente öfter machen sollte 🙂

Die komplette Fotoserie mit Janine findest du hier!

Die EXIF-Daten des Fotos: Canon 5D Mark III, Sigma 35mm 1.4 Art (1/13, 3.2, ISO 50)

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