Hey Amigo, ich werde in Zukunft über das Thema Selbstständigkeit schreiben also bleibe am Ball, wenn dich das Thema interessiert. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Thema getrennte Webseiten für verschiedene Dienstleistungen oder eine Webseite für alles. In meinem Fall geht es um die Hochzeitsfotografie, aber man kann es auf andere Bereiche anwenden.

Bevor es losgeht, möchte ich erwähnen, dass dieser Beitrag meine Meinung darstellt. Nimm diese nicht ungefragt 1:1 an sondern hinterfrage. Und wenn du etwas anders siehst, dann schreibe es gerne in den Kommentaren.

Beim Brezel und Hotdog Verkäufer würdest du nicht Spaghetti Bolognese bestellen. Zeige (nur) was du verkaufst.

Was möchtest du verkaufen?

Bei (kommerziellen) Fotografen sehe ich häufig, dass diese verschiedene Themenbereiche an Fotos auf ihrer Internetseite veröffentlichen. Neben Porträts tummeln sich Landschafts- und Urlaubsfotos. Schön anzusehen, aber es ist nicht zielführend, denn

der Kunde kauft, was er sieht.

Du gehst in ein Friseursalon und dieser bietet Haarschnitte Hamburger und Computer an. Glaubst du er ist ein Profifriseur? okay, dieses Beispiel ist übertrieben, aber es zeigt worauf ich hinaus möchte. Veröffentliche die Dienstleistung, die du verkaufen möchtest. Ansonsten stellst du dich breit auf und das könnte nach hinten losgehen. Am Anfang solltest du dich Spitz aufstellen und dich auf eine Nische konzentrieren. Der Kunde denkt sonst, du machst „alles mögliche“ und wer „alles mögliche“ macht, der macht es nur durchschnittlich. Damit du vernünftige Preise rechtfertigen kannst reicht „durchschnittlich“ nicht aus, denn den Qualitätsstandard bieten viele.

Mein Tipp: Wenn du als Experte wahrgenommen werden möchtest, dann nimm alles überflüssige von deiner Verkaufsseite. Veröffentliche deine freien und Hobbyarbeiten über eine zweite Webseite oder einen zweiten Social Media Account.

Ich weiß von Leuten, die sich in bestimmten Bereichen positioniert haben, dass man sich ab einem bestimmten Bekanntheitsgrad breiter aufstellen kann. Aber am Anfang solltest du dich spitz aufstellen.

Zielgruppe und Positionierung

Ich habe für meine Hochzeitsfotografie eine eigene Webseite erstellt. Auch wenn die Porträtfotografie ein Teil der Hochzeitsfotografie ist, habe ich es getrennt.

Dafür gibt es folgende Gründe:

  • Die Webseite ist für die Zielgruppe angepasst (Hochzeitspaare)
  • Der Kunde nimmt einen eher als Experte wahr
  • Der Kunde hat den Fokus auf Hochzeitsfotos (keine Ablenkung)

Es gibt auch Nachteile:

  • mehr Arbeit
  • höhere Kosten

Für mich überwiegen die positiven Gründe und deshalb habe ich mich für getrennte Webseiten entschieden.

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